Space@Sea

Space@Sea Konzept-Design
Space@Sea Domstrator Konzepte
 

Im Rahmen des H2020 Programms der EU war die Universität Rostock mit dem Projekt Space@Sea erfolgreich. Neben 17 weiteren Partnern aus Wissenschaft und Industrie sind das Institut für Medienforschung (Ansprechpartner: Dr. Corinna Lüthje) und der Stiftungslehrstuhl für Windenergietechnik (Ansprechpartner: Dr.-Ing. Frank Adam) Teil des vom MARIN (Maritime Research Institute Netherlands) koordinierten F&E Vorhabens.

Das Projektziel von Space@Sea ist es eine sogenannte Multi-Used-Plattformen zu entwickeln, mit dem Ziel eine sichere und kostengünstige Unterstruktur für unterschiedliche Nutzungen (z.B.: Hafen-, Wohn-, Energie- oder andere Industrieanlagen) auf See zu etablieren. Aufgrund der zunehmenden Bevölkerung und der begrenzten Landflächen gibt es einen zunehmenden Bedarf an nachhaltiger Ernährung und erneuerbaren Energien auf den Ozeanen. In diesem Zusammenhang gilt es zum Beispiel Fisch- und Algenframen gekoppelt mit Offshore-Windenergieanlagen zu etablieren. Außerdem sind Orte/Länder etc. bekannt, an denen zusätzliche Wohn- oder Logistikzentren auf dem Meer benötigt werden, um mit steigenden Bevölkerungszahlen oder Güterflüssen ohne zusätzliche Erschließung von Landflächen umzugehen.

Alle diese Entwicklungen benötigen ein flexibles und skalierbares Konzept, das eine Vielzahl von Aktivitäten auf See unterstützen kann. Standardisierte schwimmende Unterstrukturen, die kostengünstig produziert werden können, bilden dafür die Basis. Jeder Teil der Plattform kann eine andere Funktion unterstützen, wie zum Beispiel: Wohnungsbau, erneuerbarer Energien, Aquafarm (Algen, Algen und Fischfarmen) oder Logistik. Durch die Kombination der Anwendungen auf unterschiedliche Weise soll die schwimmende Space@Sea Insel für den spezifischen Standort die gewünschte Funktion bieten.

An der Universität Rostock sind zwei Forscher-Gruppen an Space@Sea beteiligt. Zum einen das Institut für Medienforschung und zum anderen der Stiftungslehrstuhl für Windenergietechnik. Das Institut für Medienforschung konzentriert sich auf WP7. Dieses Arbeitspaket fokussiert die Konzeptualisierung von marinen schwimmenden Inseln, welche für Wohnraum bestimmt sind (Leben, Arbeiten, Erholung). Diese schwimmenden Inseln könnten auf hoher See, in der Nähe der maritimen Aktivitäten (z.B.: Windfarmen) oder näher an der Küste als Erweiterung bestehender Städte oder Hafengebiete (z. B. "Maasvlakte 3") liegen. Der Stiftungslehrstuhl für Windenergietechnologie konzentriert sich auf WP6. Im Rahmen dieses Arbeitspakets soll ein sogenannter EnergyHub@Sea entwickelt werden. Dabei wird u.a. die Nutzung und Speicherung von erneuerbarer Energie für eine autarke Instandhaltungsinsel fokussiert.

Für Rückfragen steht Ihnen der Projektleiter Dr.-Ing. Frank Adam oder die Projektmitarbeiterin Frau M.Sc. Moe Moe Aye gern zur Verfügung.

Projektlaufzeit: 11/17 - 10/20

Space@Sea bei Twitter: https://twitter.com/SpaceAtSea


gefördert durch:

Dieses Projekt wird gefördert durch das Forschungs - und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union unter der Fördervereinbarungsnr. 774253.


in Zusammenarbeit mit:

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